Kinderarztpraxis Dr. Silke Zilles

» Warum Privatpraxis?

 

Ein langgehegter Wunsch war es, als Ärztin mit einer eigenen Praxis Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu begleiten. Und so wurden im Laufe vieler Jahre in nahezu kompletter Eigenleistung die Räumlichkeiten dafür geschaffen.

 

Während dieser Zeit wurden die Möglichkeiten einer Niederlassung als Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin mit einer kassenärztlichen Zulassung permanent im Auge behalten. Bis vor kurzem war es aber so, dass im Kreis Paderborn seitens der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) kein Bedarf für weitere kinderärztliche Zulassungen gesehen wurde.

Eine privatärztlich betriebene Praxis unterliegt nicht der kassenärztlichen Bedarfsplanung und bietet die Chance, dennoch den Traum einer Praxis für Kinder und Jugendliche wahr werden zu lassen.

 

Aktuelle Entwicklungen bzgl. einer Zulassung als Kassenärztin

 

Ab Dezember 2017 änderte die Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ihre Auffassung und ging nunmehr im Raum Paderborn von einem weiteren Bedarf für eine kinderärztliche Zulassung aus. Ausschlag gebend für diese Einschätzung war der Umstand, dass in Schlangen eine Allgemeinmedizinerin ohne Nachfolge ihre Praxistätigkeit beendet hat, die eine hohe Zahl an Kindern versorgt hat. Dies war Anlass für uns, für die Praxis in Borchen einen „Antrag auf Sonderbedarfszulassung“ für die Bereiche Borchen, Bad Wünnenberg, Lichtenau sowie Schlangen zu stellen.

 

Zeitgleich haben zwei weitere Praxen einen Antrag auf Sonderbedarfszulassung gestellt. Der Zulassungsausschuss Detmold hat in seiner Sitzung vom 20.06.2018 unseren Antrag abgelehnt. Positiv beschieden wurden je zwei hälftige Versorgungsaufträge für die Orte Salzkotten und Bad Wünnenberg.

 

Gegen diese Entscheidungen haben wir Widerspruch eingelegt. Durch erhebliche Fehler im Verfahren hat der Berufungsausschuss die Sitzung vom 31.10.2018 abgebrochen und auf den 19.12.2018 anberaumt. Leider konnte auch in letztgenannter Sitzung keine Auswahlentscheidung, wie bei mehreren Bewerbern erforderlich, getroffen werden, weil die von uns angemahnten Sachverhaltsermittlungen vom Berufungsausschuss nicht durchgeführt worden waren, so dass diese vom Ausschuss jetzt nachgeholt werden müssen.

 

Solange der Berufungsausschuss sich nicht in der Lage sieht, über die Verteilung der Sonderbedarfs-Versorgungsaufträge zu entscheiden, entspannt sich die Versorgungslage leider nicht. Die Verzögerungen sind jedoch keineswegs uns anzulasten, sondern vielmehr durch Nachlässigkeiten beim Zulassungs- und beim Berufungsausschuss entstanden. Wäre es nach unseren im Ausschuss vorgetragenen Anregungen zum Verfahrensablauf gegangen, hätte die Entscheidung schon vor Monaten getroffen werden können.

 

Von Gesetzes wegen ist es im Sinne der Patienten unerlässlich zu prüfen und auszuwählen, welche/r Arzt/ Ärzte den Versorgungsbedarf am besten erfüllen kann/ können. Dieses haben wir bereits weit vor dem Termin beim Zulassungsausschuss im Juni 2018 eingefordert und es ist schlicht und einfach ignoriert worden.

 

Wir bedauern den Verlauf des Verfahrens sehr, zumal wir nun wiederholt, aber völlig unberechtigt als „Sündenbock“ dastehen. Wir sehen für unseren Standort in Borchen zweifelsfrei Bedarf für einen vollen Versorgungsauftrag. Gleichzeitig möchten wir uns ganz herzlich bei den vielen, vielen Menschen bedanken, die uns so wohlwollend während der ganzen Zeit bei unserem Vorhaben zugesprochen und unterstützt haben. 

 

Wie geht es weiter? Der Berufungsausschuss wird nun die Versorgungslage überprüfbar ermitteln. Als zeitlicher Horizont ist ca. ½ Jahr genannt worden, d.h. Mitte 2019 wird es im Verfahren weitergehen. Wir werden Sie an dieser Stelle weiterhin über den Stand informieren.

 

Wer bezahlt das ärztliche Honorar?

 

Das heißt für gesetzlich versicherte Eltern: Ihr Kind hat als Patient gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse Anspruch auf eine Behandlung. Ihre Krankenkasse schließt mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) einen Vertrag, der die Sicherstellung der Versorgung der Versicherten regelt. Als Vertragsarzt wäre ich als Mitglied der KV zur Behandlung verpflichtet und die Leistungen würden von dort abgerechnet werden. Da ich wie beschrieben die Zulassung nicht habe, kann ich gesetzlich Versicherte nicht über ihre Krankenkasse abrechnen.

 

Ist Ihr Kind nicht privat krankenversichert, tragen Sie die Kosten der Behandlung selbst. Eventuell übernehmen Zusatzversicherungen diese Kosten – bitte überlegen Sie selbst, ob dieses eine Option für Sie darstellen könnte.

 

Bei der privaten Krankenversicherung erhält der Patient für die Behandlungskosten eine im privaten Versicherungsvertrag festgelegte Kostenerstattung.

 

Ich behandele ausschließlich auf der Grundlage eines zwischen Patient und Arzt abgeschlossenen Behandlungsvertrags und rechne meine erbrachten Leistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab.

 

» Kontakt

 

Privatpraxis für

Homöopathie | Kinderheilkunde | Jugendmedizin

 

Dr. med. Silke Zilles

Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin

Homöopathie

 

Zur Lohne 3

33178 Borchen

Telefon:                    0 52 51 / 41 42 7-0

Fax:                           0 52 51 / 41 42 7-99

 

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